Die Methusalems besuchen die Freiwillige Feuerwehr Horneburg

Die Methusalems besuchen die Freiwillige Feuerwehr Horneburg

 

 

Ein Blick hinter die Kulissen der ehrenamtlichen Arbeit der Horneburger Feuerwehr zu werfen, war das Ziel einer Exkursion von rund 30 Mitgliedern von Methusalem e. V. Ein Vormittag voller wichtiger Informationen über die Aufgaben der Feuerwehr. Begrüßt wurden sie durch Ortsbrandmeister Dennis Dalchau und seinen Stellvertreter Benjamin Spöck. 70 – 75 aktive Kameradinnen und Kameraden hat die Ortswehr, davon 13 Frauen, dazu 15 – 20 Kameradinnen und Kameraden bei der Jugendfeuerwehr und 15 Kameraden bei der Alters- und Ehrenabteilung verrichten ihren Dienst bzw. treffen sich regelmäßig zu Übungen und Einsätzen. Zum 01. Oktober wird eine Kinderjugendfeuerwehr gegründet und von Fachpersonal betreut. Etwa 120 – 130 Einsätze verzeichnet die Feuerwehr pro Jahr, hauptsächlich in Horneburg. Aber auch zur Unterstützung in anderen Ortsteilen oder Nachbarkommunen. Spezialisiert ist die Wehr auch mit technischem Gerät auf Bahnunfälle im gesamten Landkreisgebiet. Das neue Gerätehaus wurde 2021 in Betrieb genommen. Ausreichend Löschfahrzeuge stehen zur Verfügung. Aber auch ein Mannschaftswagen für die Jugendwehr und die beiden Oldtimer Überlandspritze „Max“, mit 103 Jahren das älteste Fahrzeug und der Kübelwagen finden Platz in der Halle. Benjamin Spöck vermittelte, wie die Retter im Ernstfall arbeiten. Im Umkleideraum faszinierte die Anwesenden die Schnelligkeit, nach der die Schutzanzüge angezogen sind: nach nur ca. 3-4 Minuten starten die Fahrzeuge. Problematisch wird es manchmal, wenn nicht genügend Kameraden zu einem Einsatz kommen können, da viele außerhalb von Horneburg arbeiten. Etwa 10 Brandeinsätze und etwa 120 technische Hilfseinsätze müssen im Jahr absolviert werden. Innerorts steht alle 80 m ein Hydrant bereit, außerhalb ist die Brandlöschung schwieriger, da manchmal Hunderte Meter Schlauch ausgelegt werden müssen. Kleinere Brände können durch das Tanklöschfahrzeug gelöscht werden, welches 3.500 l Wasser an Bord hat. Viele Fragen musste Benjamin Spöck beantworten. Man merkte ihm an, dass er leidenschaftlicher Feuerwehrmann ist, der nebenher auch ehrenamtliche Arbeiten auf dem Feuerwehrgrundstück verrichtet. Die Methusalems waren neugierig auf all die Werkzeuge und Materialien, die auf den Feuerwehrfahrzeugen Platz finden. Das war schon beeindruckend. Vorsitzender Peter Hoffmann erläuterte, dass die Samtgemeinde in den letzten Jahren 18 Millionen Euro in die Feuerwehren in den Ortsteilen investiert hat. Weitere 5 Mill. Euro kommen noch für das Gerätehaus in Dollern hinzu. Die Gefahrenabwehr durch Feuer sei eine Pflichtaufgabe der Kommunen und es sei gut investiertes Geld. Er dankte der Freiwilligen Feuerwehr und den Kameradinnen und Kameraden für ihren Dienst an der Gemeinschaft. Dem schlossen sich die Seniorinnen und Senioren von Methusalem gerne an, denn dies war ein aufschlussreicher Besuch. Alle gingen mit einem beruhigenden Gefühl nach Hause, im Ernstfall in den besten Händen zu sein. Danke für Eure wichtige Arbeit!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert